Einer gegen alle – Solo gegen Tutti: Samstag, 30.10.2021, 18.00 Uhr, Haus Fuhr, Heckstr. 16

Entwicklungsstationen des Solokonzertes

Mit seinen inzwischen schon traditionellen Gesprächskonzerten richtet sich der Förderverein an eine breite Zuhörerschaft aus Jung und Alt, aus Kennern und Laien, die anhand zahlreicher Hörbeispiele wenig bekannte Aspekte aus bekannter Musik kennenlernen wollen.

Mit dem „Concerto Grosso“, G-Dur op. 6 Nr. 1 von Georg Friedrich Händel,

der „Sinfonia concertante“, Es-Dur KV 364 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie

der „Trauermusik“ von Paul Hindemith

erklärt diesmal Joachim Galemann die Entwicklungs-Stationen des Solo-Konzerts aus drei Jahrhunderten. Das Wort „Konzert“ stammt von dem lateinischen „concertare“, was soviel bedeutet wie „miteinander wetteifern“. Als Solisten wirken zwei Mitglieder der Essener Philharmoniker mit: Birgit Seibt (Violine) und Sebastian Bürger (Viola).

Die Kompositionen aus drei Epochen sind ganz unterschiedlicher Couleur: Im barocken Concerto grosso op. 6 Nr. 1 von Georg Friedrich Händel wetteifert das große Orchester (concerto grosso) mit einer solistischen Gruppe aus zwei Violinen und Violoncello (concertino).

Die Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 für Violine, Viola und Orchester von Wolfgang folgt den Prinzipien der Klassik, allerdings mit der Besonderheit von zwei Solisten, die dem Orchester gegenübertreten.

Einzig in Paul Hindemiths „Trauermusik“ für Viola und Streicher steht in diesem Konzert ein einziger Solist vor dem Orchester. Die Komposition entstand spontan in nur wenigen Stunden als Reaktion auf den Tod von König George V.

Traditionell übernimmt auch diesmal das Collegium Musicale Essen die musikalische Begleitung.  Das weit gefächerte Programm dieses Ensembles reicht vom Barock bis zur Moderne – und es tritt immer wieder als Gast des Fördervereins auf.

Coronabedingt wird das Collegium Musicale Essen erneut in kleinerer Besetzung auftreten als gewohnt.

Eintritt: € 20,- | ermäßigt € 15,-

Im Anschluss an das Konzert lädt der Förderverein zu einem kleinen Umtrunk in das Foyer ein.

Es gilt die 2G-Regel, d.h. Zutritt nur für geimpfte und genesene Personen. Der Nachweis der Impfung bzw. Genesung wird am Eingang kontrolliert, bitte bringen Sie entsprechende digitale oder ausgedruckte Dokumente mit. Es werden ca. 100 Gäste eingelassen, Einlass ab 17.15 Uhr.

Musik zur Marktzeit am 6. November 2021, 11:15 Uhr

Das „Duo Concento“ wurde 2019 von den beiden jungen Musikerinnen Myriam Ghani (Flöte) und Lea Maria Löffler (Harfe) gründeten. Die vielfältige Literatur reizt die beiden Stipendiatinnen des Deutschen Musikwettbewerb ganz besonders, sodass sie abwechslungsreiche Programme mit klangschöner Originalliteratur sowie originellen Eigenbearbeitungen entwerfen. Gleich ihre erste Konzertreise führt das Duo Concento auf Einladung der Deutschen Botschaft zweimal nach Saudi-Arabien.
Am 6.11. erwartet Sie in der „Musik zur Marktzeit“ das „Elemente-Konzert“.
Das moderierte Konzert befasst sich mit den 5 Elementen Feuer, Wasser, Luft, Metall und Erde. Jedes Element wird  durch passende Musik sowie Lyrik und Literatur allumfassend beleuchtet. Es werden Werke von Komponisten wie Gluck, Poulenc und Ibert erklingen sowie Texte von Goethe, Rumi, von Eichendorff u.a. rezitiert. 
 
Eintritt frei, Kollekte erbeten
 
 
Mit freundlicher Unterstützung durch NEUSTART KULTUR.
 
Es gilt die 3G-Regel, d.h. Zutritt nur für geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (Schnelltest oder PCR-Test, max. 48 Stunden alt). Aufgrund der 3G-Regelung besteht keine Maskenpflicht am Sitzplatz, jedoch auf allen Wegen in der Kirche. Der 3G-Nachweis wird am Eingang kontrolliert, bitte bringen Sie entsprechende digitale oder ausgedruckte Dokumente mit.
 

Neues Musikprogramm!!!

Das nagelneue Musikprogramm für die kommenden Monate steht hier zum Download bereit:

Musikprogramm bis Frühsommer 2022

 

Orgelsanierung Stand Anfang April 2021

Die Sanierung der Walcker-Orgel in der Evangelischen Kirche in Essen-Werden ist noch nicht ganz abgeschlossen – das sehen Sie im Video ganz deutlich, denn die Orgelempore hat immer noch ein wenig Baustellencharakter:  es sind noch nicht alle Blenden wieder montiert, Kabel liegen auf dem Boden, Kartons und Leitern stehen herum. Aber die Orgel ist wieder komplett spielbar, und so haben wir recht kurzfristig zusammen mit Kantorin Sabine Juchem ein kleines Video erstellt. Sie hören die beiden Teile ‘Präludium’ und ‘Idyll’ aus der Orgelsonate Nr. 14 in C-Dur, Op. 145, von Joseph Rheinberger.

Sie sehen dabei nicht nur den Spieltisch samt Organistin, wie bei vielen Orgelvideos üblich. Vielmehr zeigen wir Einblicke in die versteckten Stellen innerhalb der Orgel, die der Konzertbesucher nie sieht. So bekommen Sie wenigstens einen kleinen Eindruck von dem, was die Orgelbauer in den letzten Monaten geleistet haben.

Wenn Ihnen gefällt, was Sie hören und sehen, dann sollte der nächste Klick Sie auf die Seite der Stiftung Orgelklang führen – dort steht unsere Walcker-Orgel unter den zwölf im letzten Jahr geförderten Orgeln zur Auswahl als “Orgel des Jahres 2020”. Wir müssen wohl nicht erklären, welche Orgel Sie wählen sollen, oder?

Für alle Neugierigen (oder besser: Wissbegierigen), die wissen möchten, was denn bei einer solchen Orgelsanierung überhaupt geschieht und wie das ‘vor Ort’ aussieht, haben wir eine Bildersammlung mit kurzen Erläuterungen zusammengestellt.

Hier finden Sie die Beschreibung unseres Projektes ‘Schöne Töne’ zu einem Zeitpunkt, als wir noch davon geträumt haben, irgendwann einmal starten zu können.

Und hier der Blick über die Schulter der Orgelbauer.

© Copyright - Förderverein Evangelische Kirche Werden e.V., Heckstraße 67, 45239 Essen