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Musik zur Marktzeit im Oktober

Musik zur Marktzeit

Samstag, 3. Oktober 2026, 11:15 – 11:45 Uhr

Christian Sroka, Essen

präsentiert an der romantischen Walcker-Orgel Werke von César Franck (1822 – 1890), Louis Vierne (1870 – 1937) und Siegfried Karg-Elert (1877 – 1933),

An diesem Tag der Deutschen Einheit soll das Konzertprogramm an die im Jahr 1963 besiegelte Deutsch-Französische Freundschaft erinnern, ein Grundpfeiler für die friedliche Entwicklung Europas, die in der Folge den Mauerfall und die politische Vereinigung Deutschlands 1990 möglich machte.

Die französische Orgel-Symphonik repräsentierend spielt Christian Sroka César Francks ‚Cantabile‘ aus den ‚Trois Pièces pour Grand Orgue‘ und Louis Viernes ‚Scherzetto‘ aus den Pièces en style libre an der Walcker-Orgel von 1900.

Siegfried Karg-Elerts Musik litt unter dem Kulturdiktat der Nationalsozialisten und später unter der barockorientierten Orgelbewegung der Nachkriegszeit. Hier erklingt sie in Form der ‚Sarabande‘ aus der Partita D-Dur sowie der ‚Choral-Improvisation‘ über den Choral ‚Nun danket alle Gott‘. Dieser Choral steht in Verbindung mit den dunklen und hellen Kapiteln der jüngeren deutschen Geschichte wie kaum ein zweiter und wurde spontan am 09. November 1989 in Berlin angestimmt.

Christian Sroka, geboren 2002, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. In seiner Jugendzeit erzielte er viele Erfolge bei Wettbewerben auch auf Bundesebene, wie u.a. bei ‚Jugend musiziert‘ und dem ‚Lions-Musikpreis‘, jeweils solistisch und in kammermusikalischen Ensembles. Er nahm an Meisterkursen teil und sammelte umfangreiche Konzerterfahrungen – etwa in der Philharmonie Essen. Bereits in jungen Jahren entwickelte sich zusätzlich seine Leidenschaft für die Orgel. Nach seinem Abitur nahm er intensiven Orgelunterricht bei KMD Ruth Forsbach und Andreas Kempin. Im Frühjahr 2025 erwarb er nach zweijähriger Ausbildung das kirchenmusikalische C-Examen im Bistum Essen. Er setzt die künstlerische Ausbildung fort bei seinem aktuellen Lehrer Ansgar Wallenhorst in Ratingen. Neben einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium ist Christian Sroka kirchenmusikalisch aktiv und spielt regelmäßig Orgelkonzerte. Er nahm erfolgreich an Meisterkursen bei Sebastian Heindl, Wolfgang Seifen, Loïc Mallié und Daniel Roth teil.

Eintritt frei – wir freuen uns über Spenden zum baulichen Erhalt von Kirche und Orgel.

 

 

Musik zur Marktzeit im September

Christian Sroka – Orgel

Christian Sroka, geboren 2002, hat mit sechs Jahren begonnen, Klavier zu spielen und betreibt dies seitdem mit großer Ambition. Dabei hat er bis zum Abitur 2021 viele Erfolge bis einschließlich auf Bundesebene bei Wettbewerben wie unter anderem Jugend musiziert und Lions-Musikpreis erzielen können, an Meisterkursen teilgenommen und umfangreiche Konzerterfahrung – etwa in der Philharmonie Essen – gesammelt, auch und mit besonderer Freude im Bereich der Kammermusik.
Bereits in sehr jungen Jahren entdeckte er die Orgel als Faszination, welcher er mit 19 Jahren endlich nachgab, indem er Unterricht bei Andreas Kempin nahm und daraufhin Ende 2022 die C-Ausbildung in Essen begann. Er hat an Orgel-Meisterkursen bei Sebastian Heindl und KMD Ruth Forsbach teilgenommen und beispielsweise an der Orgel im Konzerthaus Dortmund konzertiert. Im Frühjahr 2025 hat Christian Sroka die C-Ausbildung abgeschlossen – neben seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium verfolgt er das Thema Orgel und Kirchenmusik engagiert weiter.

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Allegro moderato maestoso, MWV 44

Johann Friedrich Ludwig Thiele (1816-1848)
chromatische Fantasie a-Moll

Louis Vierne (1870-1937)
‚Lied‘ aus den Pièces en style libre, Op. 31

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Fantasie G-Dur, BWV 572

Max Reger (1873-1916)
Toccata d-Moll aus Op. 59

Im Mittelpunkt stehen die chromatische Fantasie von Ludwig Thiele, einem seinerzeit in Berlin tätigen Konzertorganisten und Komponisten, der in die Orgelklasse August Wilhelm Bachs zu verorten ist und einen freien, epochenübergreifenden Stil gepflegt hat,

sowie das dreiteilige, am französischen Stil von Nicolas de Grigny orientierte „Pièce d’Orgue“ von Johann Sebastian Bach. Die in Bachs Gesamtwerk hervorstechende Komposition wird besonders interpretiert an der Walcker-Orgel von 1900.

Umsäumt werden diese beiden Werke von sich an der Orgel ausgesprochen anbietenden romantischen Klängen: kürzeren Stücken von Mendelssohn, Vierne und Reger.

Eintritt frei – um Spenden für die Aufführung des Dreikönigs-Oratoriums von Helge Burggrabe am 13.12.2025 anlässlich des 125. Jubiläums von Kirche und Orgel sowie des 40. Vereinsjubiläums wird gebeten.