Veranstaltungen

Musik zur Marktzeit August: Markus Belmann & Stefanie Brijoux

 Markus Belmann – Orgel und Klavier
Stefanie Brijoux – Gesang

Gregorianisch
Ave maris stella

Guillaume Dufay (ca. 1400-1474)
Ave maris stella

Paul Hindemith (1895-1963)
Geburt Mariä (Rilke)
(aus: Das Marienleben op. 27, Spätfassung 1948)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Andante con moto
(aus Sonate Nr. 5 D-Dur op. 65,5)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Quia respexit
(aus dem Magnificat BWV 243)

Joseph Gabriel Rheinberger (1930-1901)
Passacaglia
(aus Sonate Nr. 8 e-Moll)

Hildegard von Bingen (1098-1179)
O viridissima virga

Jehan Alain (1911-1940)
Le Jardin suspendu
(Chaconne, JA 71, 1934)

 

 

Die Sopranistin Stefanie Brijoux studierte Gesang an der Folkwang Hochschule Essen. Sie ergänzte ihre Ausbildung durch Kurse u.a. bei Michael Gees, Jessica Cash und Dame Emma Kirkby. Schon während des Studiums wurde sie von Maria Jonas für das Ensemble Ars Choralis Coeln engagiert und entdeckte ihre Liebe zur Alten und mittelalterlichen Musik, auf die sie sich im Anschluss an ihr Studium kontinuierlich spezialisierte. Zu prägenden Lehrern wurden Marc Lewon, Uri Smilansky und Nicoletta Gossen. An der Folkwang Universität der Künste studierte sie bei Stefan Klöckner und Benjamin Bagby im Masterstudium Musik des Mittelalters, welches sie mit Bestnote abschloss.

Stefanie ist neben ihrer freischaffenden Tätigkeit als Solistin Mitglied der Ensembles Ars Choralis Coeln, Fortuna Canta und delasolRe und leitet die Frauenscholen aura sonans (Düsseldorf) und an St. Agnes in Köln. Die Beschäftigung mit Originalquellen und das Erstellen eigener Transkriptionen nimmt in allen Ensembles einen großen Raum in Anspruch.

Sie arbeitete u.a. mit Hermann Max, Peter Neumann, Ralf Otto und Stefan Morent.

Zu hören war sie u.a. beim Jazzfestival Moers, dem Romanischen Sommer Köln, der Styriarte Graz, beim Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch-Gmünd, dem Rheingau Musik Festival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen belegen ihre vielseitige künstlerische Tätigkeit.

 

Markus Belmann lernte als Autodidakt Orgel und studierte an der Folkwang Hochschule Essen sowie am Conservatorium Maastricht Kirchenmusik und Orchesterleitung. Seine ersten Kantorenstellen führten ihn an den Niederrhein nach Nettetal (Schwerpunktstelle für Chorleitung im Bistum Aachen) und Kevelaer als Chordirektor der päpstlichen Marienbasilika. Seit 2008 lebt und arbeitet Markus Belmann in Düsseldorf. Als Kantor der Maxkirche wirkt er an einem der profiliertesten Kirchenmusikstandorte des Rheinlandes als Dirigent, Organist, Improvisator, Pädagoge, Kammermusiker, Konzertveranstalter und Leiter der Kirchenmusik in der Düsseldorfer City. Mit dem oratorischen Maxchor bringt er ein umfangreiches Repertoire der Oratorienliteratur des 18.- 20 Jahrhunderts zur Aufführung. Er leitet den Kammerchor ars cantandi sowie die auf Gregorianik spezialisierte schola cantorum. Im Kooperation mit der Maxschule rief er einen Kinderchor ins Leben, in dessen drei Gruppen heute etwa 70 Kinder an das chorische Singen herangeführt werden. Belmann ist Dozent der Internationalen Anton-Rubinstein-Musikakademie und betreute zwei Orgelneubauten, welche die Orgellandschaft der Landeshauptstadt nachhaltig prägen. Projekte im Rahmen der Citypastoral sowie die Vermittlung von spirituell-musikalischen Inhalten in Führungen, Vorträgen, Kursen etc. sind zu einem untrennbaren Teil seiner Arbeit geworden.

 

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Musik zur Marktzeit Mai 2024: Sabine Juchem – Klavier

 Sabine Juchem – Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 5 (Op.10 Nr. 1)
Allegro molto e con brio
Adagio molto
Finale (Prestissimo)

Scott Joplin
„Maple Leaf Rag“
„Rag-Time Dance (A Stop-Time Two Step)“

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Musik zur Marktzeit April 2024: Peter Nowitzki an der Walcker-Orgel

 

Peter Nowitzki – Walcker-Orgel

Antonio Vivaldi: Der Frühling (aus ‚Vier Jahreszeiten‘)
Bedrich Smetana: Die Moldau
… und weitere Stücke.

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Matineé zur Marktzeit Juli 2024

Matineé zur Marktzeit
in zwei Teilen (10.00 – 12.00 Uhr, kurze Pause gegen 11.15 Uhr)

 

Auf Einladung von Prof. Aleksey Semenenko, Folkwang Universität der Künste, nimmt ein mehrfach prämiertes taiwanesisches Jugendorchester an einer musikalischen Fortbildung in Essen-Werden teil.

Jugendorchester Taipeh

Prof. Aleksey Semenenko (FUdK) – Violine

Andy Chen – Organisation

 

Das Programm

Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert mit Streichorchester in d-Moll

S. Bach: Air aus der Suite Nr. 3 in D-dur, BWV 1068

Grazyna Bacewicz: Konzert für Streichorchester

Taiwanesische Volkslieder

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

 

Musik zur Marktzeit Juni 2024

Prof. Martin Kaleschke – Walcker-Orgel

 

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Musik zur Marktzeit im Februar 2024: A cappella-Gesang

Kammerchor der Chorsingschule Himmelfahrt

Claudia Janssen-Schepp – Klavier und Orgel

Prof. Werner Schepp – Leitung

 

Simon Wawer (*1979)
Morgengesang
O du stille Zeit

Ola Gjeilo (*1978)
Northern Lights

Eriks Ešenvalds: (*1977)
O salutaris hostia

Théodore Dubois (1837-1924)
Cantilène réligieuse

Arvo Pärt (*1935)
Peace upon you, Jerusalem

Gabriel Fauré: (1845-1924)
Cantique de Jean Racine op. 11

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralbearbeitung: „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ BWV 639

Eriks Ešenvalds: (*1977)
Stars

Sarah Quartel (*1982)
The Bird´s Lullaby

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Musik zur Marktzeit Januar 2024 –> entfällt

Musik zur Marktzeit

Die Musik zur Marktzeit am 6.1.2024 entfällt – wir würden uns freuen, Sie am 7.1.2024 bei unserem Neujahrskonzert zu begrüßen!

Musik zur Marktzeit März 2024: „Frühling in Sicht!“

Frühling in Sicht!

mit Werken von Bach, Schubert, Brahms und Gershwin.

Christiane Zywietz-Godland – Sopran

Hermann Godland – Klavier

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Musik zur Marktzeit Dezember 2023

Der Aalto-Kinderchor unter der Leitung von Patrick Jaskolka präsentiert Lieder der weihnachtlichen Hausmusik aus dem 19. Jahrhundert.

 

Der Aalto Kinderchor wurde 2004 gegründet und wird aktuell künstlerisch geleitet von Patrick Jaskolka, dem stellvertretenden Chordirektor am Aalto-Musiktheater Essen.

Die jungen Gesangstalente, das sind Kinder und Jugendliche, die Freude an der Musik und Spaß am Singen haben – sie proben wöchentlich im Aalto-Theater. Schwerpunkt der Arbeit sind Stimmbildung und grundlegender szenischer Unterricht. Sie kommen häufig auf der Bühne zum Einsatz und wirken bei allen im Aalto-Theater anfallenden Kinderchorpartien in Oper, Konzert, Musical und Kinderproduktionen mit.

2022 gewann Patrick Jaskolka mit dem Aalto-Kinderchor beim Landeschor-Wettbewerb den ersten Platz.

Choreinstudierungen mit seiner Handschrift sind durch zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkübertragungen dokumentiert. So nahm der Chor vor kurzem die neue CD: „Fröhliche Weihnacht überall“ mit weihnachtlicher Hausmusik aus dem 19. Jahrhundert auf.

Diese Lieder werden bei dieser Marktzeit vorgestellt – sie werden die Zuhörenden bestimmt in weihnachtliche Stimmung versetzen!

Patrick Jaskolka – Leitung

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.

Musik zur Marktzeit November 2023

Wolfgang Kostujak – Orgel

Max Reger:                            Introduction und Passacaglia d-Moll, op. post

Johann Sebastian Bach:         Partita Sei gegrüßet, Jesu güthig, BWV 768

 

Wolfgang Kostujak absolvierte Studien in Orgel, Cembalo und Musiktheorie bei Silvio Foretic, Arvid Gast, Wilfried Langosz, Ludger Rémy, Bob van Asperen und Silvio Foretic. Seit 2016 bekleidet er nach verschiedenen Lehraufträgen einen hauptamtlichen Lehrstuhl für Historische Aufführungspraxis an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Konzerte führen ihn über die Grenzen Deutschlands hinaus. Er betreut Musikeditionen für verschiedene Verlage und verfasst Radioreportagen für Deutschlandfunk Kultur Berlin.

 

Wolfgang Kostujak schreibt zu der Musik, die wir am Samstag (4.11.) von ihm hören:

 

Für Max Reger, dessen 150. Geburtstag wir 2023 begehen, repräsentiert Johann Sebastian Bach laut Eintrag ins Stammbuch einer Münchner Verehrerin vom 31. Mai 1906 nichts weniger als „Anfang und Ende aller Musik“.

Grund genug für eine Gegenüberstellung zweier Werke der beiden Musiker, die sich ihre strophische Form zwar teilen, deren Faktur aber unterschiedlicher kaum sein könnte: Der Partite diverse auf ‚Sei gegrüßet Jesu güthig‘, BWV 768 vom jungen Bach und der ‚Introduction und Passacaglia‘ in d-Moll, op. Post von Max Reger.

Während das Reger-Werk dem Komponisten als absichtlich nicht schweres Werkchen für das Schönberger Orgelalbum zugunsten einer neuen Orgel für die Kirche in Schönberg (Kronberg, Ts.) eine außergewöhnlich kompakte Form nahelegt, zeigt die Choralpartita von Bach mit ihrer mutmaßlich mehrjährigen Genese vor 1710 eine bis an die Grenze zur Zerfaserung ausdifferenzierte Struktur zwischen Kontrapunktstudie, Tanzparaphrase, zwei- und dreistimmiger Invention, klavieristischen Manualiter-Teilen und größeren Pedaliter-Sätzen.

Eintritt frei, um Spenden zur Erhaltung der Kirche und der Orgeln wird gebeten.